Praktische Ausbildung

Ausbildung zum Piloten - praktischer Teil

Mit der praktischen Ausbildung können Sie schon vor der Theorieausbildung beginnen. Sie nehmen von Anfang an auf dem Pilotensitz Platz und steuern mit Unterstützung Ihres Fluglehrers selbst. Schon nach zirka fünfzehn Flugstunden werden Sie in der Lage sein, das Flugzeug ganz allein zu steuern. Die praktische Ausbildung ist in folgende Ausbildungsabschnitte gegliedert:

Grundausbildung
In der Grundausbildung erlernen Sie die Kontrollabläufe vor dem Start, das Abarbeiten von Checklisten zum Anlassen und Rollen und trainieren grundlegende Flugmanöver wie Horizontal-, Kurven-, Steig- und Sinkflug. Mit sogenannten »Platzrunden« und »Aufsetzen und Durchstarten« lernen Sie das Starten und Landen.

Sicherheitsausbildung
Ab jetzt verlassen Sie die Routine der Platzrunde. Sie lernen Notsituationen einzuschätzen und das richtige Verhalten in verschieden simulierten Notfallsituationen wie einem »Ausfall des Triebwerks« oder »Feuer an Bord«. In diesem Ausbildungsabschnitt werden Sie auch das Fliegen bei anspruchsvollen Wetterbedingungen erlernen.

Streckenflugausbildung
In der Streckenflugausbildung fliegen Sie erstmals zu anderen Flugplätzen. Diese Strecken werden Sie teilweise mit und ohne Lehrer fliegen. Hier werden Sie Erfahrungen auf fremden Flugplätzen und kontrollierten Lufträumen sammeln können. Als Höhepunkt dieses Ausbildungsabschnitts fliegen wir große »Internationale Flughäfen« wie zum Beispiel Leipzig-Halle an.

Praktische Prüfung
Die praktische Prüfung besteht aus einem 50 km Streckenflug, den Sie selbst planen und durchführen müssen. Anschließend müssen drei Notlandeübungen, in einem zuvor mit dem Prüfer abgesprochenen Abschnitt der Landebahn, durchgeführt werden. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, beglückwünscht Sie an dieser Stelle ihr Prüfer. Ihre Ausbildung endet damit und Sie dürfen sich »Pilot« nennen.

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